E-Zigaretten – Ersatz für Tabakrauchen?

Schon seit geraumer Zeit gibt es die E-Zigarette: ein elektrisch beheiztes Gerät zur Verdampfung einer aromatisierten Flüssigkeit, die man Liquid nennt. Alles Zubehör kann man z.B. bei www.dampfi.ch direkt online im Internet einkaufen, somit fällt der Gang in ein Laden vor Ort sogar weg. Der Genuss der E-Zigarette wird im Netz auch kontrovers diskutiert, deshalb hier gesammelt ein paar interessante Informationen zu E-Zigaretten:

in_stock_wholesale_original_vision_spinner_1100mah_2Konsumenten der E-Zigarette würde ich eher „Dampfer“ nennen als „Raucher“, denn im Unterschied zur Zigarette findet kein Verbrennungsprozess statt; nichts schwelt, nichts glimmt, keine Verbrennung von Tabak oder anderen Pflanzen. Klar, Pessimisten, Gesundheitsfanatiker oder Krümelsucher finden auch hier was zu meckern, aber sogar in Wikipedia steht öhm offiziell

„Den derzeit verfügbaren Erkenntnissen zufolge sind elektrische Zigaretten eine bei weitem weniger schädliche Alternative zum Tabakrauchen. Es werden bei Rauchern, die von Tabakrauch auf elektrische Zigaretten wechseln, erhebliche gesundheitliche Vorteile erwartet.“

Eigentlich wurde die E-Zigarette bereits 1963 von Herbert A. Gilbert patentiert, aber erst vor ein paar Jahren ging dies auch in die Produktion. Die heutige Version der E-Zigarette erfand der Chinese Hon Lik vor 11 Jahren (2003), die ab 2005/2006 exportiert wurde und heute weltweit hergestellt und vertrieben wird.

Technisch betrachtet besteht die E-Zigarette aus einem Akku, einem Docht und einem Heizwiderstand. Das Liquid verdampft, wenn es zur Heizspirale gelangt, der Dampf wird vom Konsumenten durch eine Luftzugöffnung oder ein Luftzugkanal eingeatmet. Im Onlineshop dampfi.ch findet man z.B. Akkus / Design Batterien bereits für weniger als 20.00 CHF, Liquids bekommt man bereits ab 5.00 CHF – wer ernsthaft daran interessiert ist, besorgt sich vielleicht gerade ein praktisches „Starter-Set“, ein Paket, das alles nötige Zubehör enthält. Bekannte Marken von E-Zigaretten sind Joyetech, Kangertech, Innokin oder Aspire.

Einsatz von E-Zigaretten zur Tabakentwöhnung

Es gibt durchaus Berichte, dass nach einem Rauchstopp die Verwendung von E-Zigaretten das Rauchverlangen und die Entzugssymptome zu mildern scheinen. Ein „abschliessende Nachweis“ fehlt allerdings noch. Es wurden z.B. Studien durchgeführt, bei denen Probanden, die eigentlich gar nicht den Tabakkonsum aufzuhören beabsichtigten, kurz nach dem Beginn des E-Zigarettenkonsums eine beträchtliche Reduzierung des Tabakzigarettenkonsums (bis zu 50%) festgestellt wurde.
Wikipedia schreibt dazu:

… Studien zeigen auf, dass E-Zigaretten von Nichtrauchern eher selten benutzt werden und dass es bisher keinen dokumentierten Fall gegeben hat, bei dem ein Nichtraucher durch die E-Zigarette zum Tabakkonsumenten geworden ist. Das Aufkommen der E-Zigarette ging bisher mit einer zahlenmäßigen Abnahme der Rauchanfänger bei Kindern einher…

Wie schädlich sind E-Zigaretten?

In der Schweiz konsumieren rund 80’000 Menschen regelmässig elektrische Zigaretten; wie gesundheitsschädlich ist der Konsum? Bei der Verdampfung entstehen durchaus „krebserregende Stoffe“, so z.B. Formaldehyd, Acetaldehyd, Acrolein, Crotonaldehyd oder Aceton. Die nachgewiesenen Werte sind allerdings bei weitem weniger hoch als bei der normalen „Pyro“-Zigarette oder sogar „nicht messbar“. Der Konsum der E-Zigarette ist in diesem Sinne unbedenklich, es ist auch keine „Einstiegsdroge“ auf dem Weg zum Tabak-Paffer, produziert keinen „Passivdampf“, jedenfalls nicht in wirklich messbarer Menge und deshalb ist in der Schweiz die elektrische Zigarette seit April 2012 offiziell „nicht als Tabakfabrikat oder Ersatzprodukt eingestuft“. Sie enthält weder Tabak, noch besteht sie teilweise aus Tabak. Die Liquide sind in der Schweiz entsprechend von der Tabaksteuer befreit.

Print Friendly, PDF & Email

Ein Kommentar

  1. Der Gang zum Fachhändler lohtn sich aber auch trotz zahlreichen Online-Angeboten definitiv: hier wird man beraten, kauft dann die individuell richtige E-Zigarette und kann Liquids vor dem kauf degustieren, um Fehlkäufe zu vermeiden.

Kommentar hinterlassen

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.