Burnout-Syndrom – Volkskrankheit Geschichte, Teil 1

Wir leben in einer stressigen Zeit. Es wird sehr viel verlangt, im Arbeitsleben, aber auch im Alltag. So kann es durchaus zu einer Überlastung kommen, wenn man zu lange einen ungesunden Lebensstil pflegt…
Ich selber kann da aus eigener Erfahrung sprechen; im Mai 2010 hats mich auch erwischt, knallhart. Nun, mehr als zwei Jahre später kann ich sagen, dass ich wieder an einem Punkt angelangt bin, an dem ich mich als „erholt“ bezeichnen kann, man könnte auch sagen therapiert. Denn in diesen zwei Jahren habe ich doch so manche Hilfe gebraucht, aus diesem „Loch“ wieder heraus zu kommen. Aber ich habs geschafft. So ist der „Burnout“ nicht einfach ein „medizinisches“ Problem, eher ein soziales, gesellschaftliches, oder von mir aus auch psychisches. Die Auswirkungen waren aber klar physisch, also körperlich; mein Körper hat mich gebremst. Mit Panikattacken, totaler Erschöpfung und einigen weiteren Symptomen, mit denen ich mich in diesen letzten zwei Jahren rumschlagen musste; Erschöpfungsdepression ist ein Begriff, der aus meiner Sicht doch sehr gut zu der ganzen „Krankheit“ passt

In Zukunft werde ich also hier im Blog unter anderem diese meine „Geschichte“ schreiben, dieser Eröffnungstext soll „Teil 1“ sein. Denn jeder Burnout wird individuell sein. Ich kenne meinen. Indem ich Euch diesen von Beginn bis zum Schluss schildere, hoffe ich, dass vielleicht der eine oder andere davon lernen kann, lernen, frühzeitig auf die „Bremse“ zu treten, und ein bisserl mehr (und gesunder) zu leben :-)

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2 Kommentare

    1. danke :-) ich selber bin eigentlich gar nicht sooo schockiert, passt in diese Zeit wie Butter aufs Brot, vor allem im Beruf wird immer mehr verlangt, Personalabbau, aber auch privat gibt es viele, die von morgens früh bis abends spät immer erreichbar sein wollen, oder glauben, es sein zu müssen, Handy Internet E-Mail etc. Da kommt halt schnell das LEBEN und Erholung zu kurz…

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